Poqit: Die Geldbörse mit dem Akku

Mist vergessen! Für was geht man wieder zurück? Richtig, für das Smartphone und die Geldbörse. Alles andere kann liegenbleiben (Schlüssel mal ausgenommen, aber ohne Schlüssel käme man ja auch nicht mehr in die Wohnung oder ins Büro).

Für Poqit würde man ganz bestimmt zurück gehen und die Geldbörse holen. Die Berliner Gründer haben – vereinfacht gesagt – einen Akku in das Portemonnaie eingenäht. Der liefert kabellos Energie, nachdem das Smartphone das erste Mal am Tag schlapp macht. Einfach das Smartphone auf die Geldbörse legen. Über den Qi-Standard wird der Strom induktiv von einem Energiespeicher zum anderen übertragen. Laut Hersteller verdoppelt der Zusatz-Akku die Laufzeit des Smartphones.

Wo liegt meine Geldbörse?

Die Poqit-App verrät dem Nutzer, wie viel Energie noch in der Geldbörse steckt. Und auch die Geldbörse wird kabellos, einfach durch Auflegen auf die Ladestation wieder mit Energie versorgt. Die Qi-Ladestation kann man also für seine Geldbörse und das Smartphone nutzen. Die Suche nach dem passenden Ladekabel hat ein Ende.

Die App bietet auch eine Ortungsfunktion. Falls die Geldbörse also mal gesucht wird, zeigt das Smartphone den Ort an. Da weiß man, ob sich der Gang zurück nach Hause, ins Büro oder das Restaurant von gestern Abend lohnt.

Eine Batterie so dicht an Magnetstreifen und RFID-Chips? Poqit verspricht, die Bank- und Kreditkarten vor ungewollter Löschung als auch unbemerktem Auslesen (RFID-Skimming) zu schützen. Mit einem iPhone funktioniert Poqit leider noch nicht, hoffen wir mal, dass Apple mit dem iPhone 7 auch endlich den Qi-Ladestandard unterstützen wird.

Poqit sammelt über die Crowd-Funding-Plattform Companisto gerade das notwendige Kapital für die Produktion ein. 348 Companisten haben bereits 116.120 Euro investiert. Mit dem Investment wird man Anteilseigner an dem jungen Unternehmen. Für 5,- Euro gibt es 0,0003571 Prozent Beteiligungsquote. Investoren werden am Gewinn, Exiterlös und Zuwachs des Unternehmenswertes beteiligt. Bei Poqit.Berlin muss man mindestens bis Ende 2023 dabei bleiben. Bis dahin sollen noch etliche modische Wearables das Produkt-Portfolio ergänzen.

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