Viren-Gefahr lauert zuhause und unterwegs

Virenschutz für Desktop und Smartphone

Virenschutz für Desktop und SmartphonePanikmache oder ernste Bedrohung? Bei den Horrormeldungen über Viren, Würmern und andere Schädlinge aus dem Netz kann einem schon anders werden. Inzwischen ist Schadsoftware nicht mehr nur ein Thema für den Desktop-Rechner, sondern auch für das Smartphone als auch das Tablet.

SMS Trojaner auf Platz 1

Einerseits bescheren die sensationellen Schlagzeilen den Medien Klicks und den Schutzsoftware-Anbietern neue Kunden. Andererseits weiß man als Normalnutzer nicht, wie ernst die Gefahr tatsächlich ist. Laut Sicherheitssoftware-Anbieter Kaspersky waren im Laufe diesen Jahres 38,3 Prozent der Computer von Internetnutzern mindestens einmal einer Webattacke ausgesetzt. Die Produkte des Unternehmens wehrten insgesamt 1.363.549 Attacken auf mobilen Android-Geräte ab. Mit 18 Prozent der entdeckten Fälle liegt ein Trojaner, der per SMS auf das Smartphone kommt (Trojan-SMS.AndroidOS.Stealer.a) auf Platz Eins der mobilen Bedrohungen im Jahr 2014.

Da gilt es für jeden abzuwägen: Ernste Bedrohung oder reine Umsatzförderung? Doch die Erfahrungen aus dem eigenen Umfeld als auch die genannten Zahlen legen den Schluß nah, dass man heute mit keinem Gerät ohne Virenschutz im Internet unterwegs sein sollte. Um ein Bild davon zu bekommen, welcher Hersteller wirklich nützliche und effektive Schutzsoftware anbietet, lohnt ein Blick auf Webseiten wie beispielsweise Netzsieger.de. Neben den besten Antiviren-Programmen für Desktop-Rechner mit Windows- und Mac-Betriebssystem, gibt es hier auch Übersichten für die besten Apps auf Android-Geräte.

Antiviren Schutzprogramme
Übersicht der besten Antivirus-Programme 2014 bei Netzsieger.de

Kopf einschalten – Phishing

Doch auch mit einem Schutzprogramm darf der Nutzer nicht allzu achtlos sein. Dateianhänge von unbekannten Absendern sollten erst gar nicht geöffnet, sondern direkt gelöscht werden. Gleiches gilt für Mails mit Mahnungen oder der Mitteilung das ein Konto oder ein Bezahldienst gesperrt wurde. Nicht gleich auf den beigefügten Link klicken. Erst mal überlegen: Habe ich dort wirklich ein Kundenkonto? Habe ich vergessen eine Rechnung zu bezahlen? Ansonsten wird man schnell Opfer einer Phishing-Attacke, bei der die Zugangsdaten für Kundenkonten von den Angreifern erbeutet werden. Aussehen und Sprache (korrektes Deutsch) sind bei diesen betrügerischen Mails inzwischen perfekt. Daran kann man die Betrüger nicht erkennen. Vorsichtig sollten Sie werden, wenn ein Unternehmen, mit dem Sie eine vertragliche Beziehung haben, Sie nicht mit Namen anspricht. Ein einfaches „sehr geehrter Herr“ genügt nicht. Ist zusätzlich Ihre korrekte Kunden- oder Vertragsnummer in der Mail genannt? Falls Sie beides verneinen, die Mail einfach löschen. Eine Bank, Versicherung oder Ihr Telefonunternehmen kennen Ihre Anschrift und würden es nochmal per (Schnecken-)Post probieren.

Viren auch ein Thema bei Apple

Wer glaubt, mit einem iPhone oder iPad auf der sicheren Seite zu sein, irrt. Opfer einer Phishing-Attacke kann man mit diesen Geräten genauso gut werden. Was Schadsoftware angeht, wird das Betriebssystem iOS für Hacker aufgrund der mehreren Hundert Millionen Geräte im Markt schon interessant. In den kommenden Jahren dürften wir auch etliche Viren und Würmer erleben, die sich in iOS pudelwohl fühlen.

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