Vom Videorekorder unter dem Fernseher zur Aufzeichnung in der TV-Cloud

Videorekorder

Vor 40 Jahren, im Juni 1975 wurde auf der Consumer Electronics Show (CES) in Chicago erstmals ein serienreifer Videorecorder mit dem Betamax-System vorgestellt.

40 Jahre später sieht ein wachsender Teil der Zuschauer aufgenommene Fernseh-Sendungen zeitversetzt via Internet in der digitalen TV-Cloud, anstatt auf Kassetten und Geräten zuhause zu vertrauen. 12,9 Millionen Nutzer haben 2014 in Deutschland zeitversetztes Internet-Fernsehen genutzt, gegenüber 11,51 Millionen im Jahr 2012. 1,9 Millionen nutzten aufgenommene Sendungen im Internet im vorigen Jahr täglich oder wöchentlich (2012: 1,75 Millionen).

Online-Aufnahmen und Streaming haben Videorecorder ersetzt

Im deutschsprachigen Bereich ist Save.TV der führende Programm-übergreifende Online-Videorecorder, zu dem es noch heute wenig legale Alternativen gibt. Zwar sind inzwischen diverse nützliche Streaming-Angebote für Fernsehsendungen im Internet hinzugekommen. Von ihnen unterscheidet sich Save.TV dadurch, dass Nutzer auch an Orten ohne Internet-Zugang zu einem Zeitpunkt ihrer Wahl fernsehen können, ferner dadurch, dass ihre Aufnahmen in der digitalen TV-Cloud dauerhaft gesichert und verfügbar bleiben. Bekannte Streaming-Anbieterermöglichen zudem keine Parallelaufnahmen oder unbegrenztes zeitversetztes Fernsehen. In zehn Jahren ist Save.TV von einer Website, die man ausschließlich im Browser bediente, zu einer TV-Cloud geworden, die auf allen Plattformen zu Hause ist: es gibt Apps für iOS, Android ab Version 4.0, Windows 8 Smartphones, Chromecast und Samsung Smart TV.

Die ersten 30 Jahre: VHS besiegt Betamax, Internet besiegt VHS

„Das historische Datum erzählt nicht nur von Betamax und VHS, sondern dass auch heute eins sicher ist: Der Fortschritt macht keinen Halt. Genau darum ist der 40. Tag des Videorecorders für uns vor allem Ansporn, bei Technik und Bedienung an der Spitze zu bleiben, also mit den neuesten technischen Möglichkeiten zu wachsen – und das stets innerhalb einer streng gefassten Legalität und Gesetzeskonformität“, sagt Thomas Kutsch, Geschäftsführer von Save.TV.

Die CES 1975, wo der erste Videorecorder mit Betamax-System gezeigt wurde, war auch damals schon die führende Messe in ihrem Bereich, fand seinerzeit noch in Chicago statt und entfaltete jedes Jahr aufs Neue ihre legendäre Inszenierung. Erste Videorecorder waren zwar bereits Anfang der 60er Jahre auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin zu sehen, sie gaben eine ungefähre Idee von den revolutionären Möglichkeiten, die ab der 2. Hälfte der 70er Jahre jedermann offen standen: Fernsehsendungen und Blockbuster mitzuschneiden und sie zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt anzuschauen – wenn man wollte, auch immer wieder, ohne auf eine Wiederholung des Programms zu warten. Neben dem Sony Betamax Videorecorder wurde auf der CES 1975 übrigens ein weiteres richtungweisendes Gerät vorgestellt: die Pong Heimkonsole, die an frühe Atari-Spielekonsolen erinnert. Fast genau zwei Jahre nach Betamax wurde auf einer Pressekonferenz vor der CES der erste VHS-Videorecorder gezeigt. Ein VHS-Videorecorder kostete im Gegensatz zu einem Betamax-Gerät „nur“ rund 1.300 US-Dollar, ein VHS-Band war für rund 20 US-Dollar zu haben. Gemessen am heutigen Geldwert muss man die Preise ungefähr mit 4 multiplizieren, um zu ermessen, wie viel Geld die ersten stolzen Benutzer eines Videorecorders investieren mussten. Aufgrund günstiger Preise und höherer Verbreitung setzte sich VHS im Lauf der Jahre gegen Betamax durch und wurde seinerseits von Geräten abgelöst, die Videos auf Festplatten und DVDs speichern konnten. Vor zehn Jahren, also 2005, und damit 30 Jahre nach der Vorstellung von Betamax auf der CES, läutete jedoch eine neue Entwicklung das Ende der meisten stationären Videorecorder im Haushalt ein: Online-Videorecorder und digitale TV-Cloud-Systeme im Internet.

Werbefreie Wunschfilme im Hotel-TV, ohne Webzugang per iPhone

Zu den ersten Online-Videorecordern weltweit gehörte Save.TV. Am konkreten Beispiel des iPhone lässt sich verdeutlichen, was Thomas Kutsch meint und womit Save.TV schon hunderttausende User begeistert hat: Vor Urlaub oder Dienstreise lassen sich auf einem iPhone oder iPad komplette Blockbuster aus der Save.TV-Cloud herunterladen, und zwar frei von Werbeblöcken, die zuvor automatisch entfernt werden. Selbst wenn es also im Zug, im Flugzeug, im Bus oder im eigenen Auto keinen Internet-Empfang gibt, lassen sich dank Save.TV während der Reise oder bei beruflichen Pendelfahrten die neuesten Lieblings-Blockbuster und -Serien genießen. Save.TV hat jedoch auch an die Nutzung in der Ferienwohnung und im Hotel gedacht: Ein an jeden HDMI-fähigen Fernseher anschließbarer Chromecast-Stick ist in jedem Fall die günstigste, wahrscheinlich aber auch die verbreitetste Möglichkeit zum Video-Streaming unterwegs. Deshalb unterstützt Save.TV das Streaming via Chromecast-Stick direkt aus der Save.TV-App ohne Zusatzprogramme. So lassen sich aufgenommene Sendungen aus der App komfortabel per WLAN und Chromecast-Stick auf HDMI-fähige Fernseher in Hotel oder Ferienwohnung streamen, während nebenbei auf dem iPhone oder iPad sogar noch mobiles Arbeiten oder Surfen möglich ist.

10.000 Blockbuster und Serien auf 47 Sendern

Save.TV als persönlicher Online-Videorecorder bietet wohl die größte Auswahl an Fernsehsendern zum privaten Aufnehmen: Wer einen Save.TV-Account hat, kann monatlich über 10.000 Blockbuster auf 47 Sendern mit einem Fingertipp aufnehmen, davon 21 in HD 720p. Nur die Sender der RTL-Group sind leider nicht verfügbar.

In der XL-Version für 9,95 Euro im Monat ist die Aufnahmekapazität unbegrenzt. Als exklusives Extra kann der Nutzer seine Aufnahmen werbefrei gestalten und seine Lieblingssendungen einfach und bequem in „Channels” zu verschiedenen Themen wie Sport oder Spielfilm einordnen. Wer noch keinen XL-Account besitzt, kann diesen nach einer Registrierung auf der Webseite von Save.TV 14 Tage lang kostenlos testen. Auf Partner-Websites sind auch Probe-Accounts mit deutlich längeren kostenlosen Laufzeiten zu finden, ein Beispiel ist die Kooperation mit Computer Bild, bei der man das Angebot für 30 Tage testen kann.

1 KOMMENTAR

  1. […] Wer die Charts direkt im (Online-) Radio mitschneiden will, der braucht sich heute nicht mehr mit dem Rekorder vor den Lautsprecher zu kauern, sondern muss lediglich auf ein Audio Aufnahme Programm zurückgreifen, das Audio-Streaming ermöglicht. Mittlerweile sind die Programme so konzipiert, dass sie nicht nur benutzerfreundlich sind, sondern grundsätzlich als Recording-Software genutzt werden können. Welche ähnliche Entwicklung sich im Fernseh-Bereich abgezeichnet hat, kann man hier nachlesen. […]

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