Knocki: Klopf, Klopf – und das Gerät ist an

Knocki

Knocki ist ein rundes Gerät, das auf jeder Fläche im Haushalt Halt findet. Dank 3M-Klebestreifen kann es unsichtbar unter der Küchenarbeitsplatte, unter dem Esstisch oder an der Wand im Wohnzimmer kleben. Klopf, Klopf und das Licht wird gedimmt, der Fernseher schaltet sich ein und wechselt auf den Kanal für die Settop-Box. Oder die Musik in der Küche beginnt zu spielen. Bis zu zehn Klopf-Muster kann man jedem Knocki zuordnen. Laut den Entwicklern erkennt das Gerät unter dem Tisch den Unterschied zwischen einem programmierten Klopfmuster und gewöhnlichen Geräuschen auf einem Frühstückstisch (Geschirr verschieben, Marmeladenglas abstellen).

So kann man mit leichtem Klopfen auf den Nachttisch den Wecker auf Schlummern stellen und die Kaffeemaschine schon mal vom Bett aus einschalten. Kinder senden eine „Ich bin zuhause“-Nachricht an ein Elternteil, wenn sie nach Hause kommen und auf den Küchentisch klopfen. Man bekommt im Garten eine Push-Mitteilung, wenn an der Haustür jemand klopft. Und abends klopft man drei Mal auf den Nachttisch und aktiviert so den Nachtmodus (Licht aus, Alarmanlage scharf, Heizung runterdrehen).

Knocki arbeitet via iOS- und Android-App mit Philips Hue, LIXF, Nest, Smart Things, IFTTT, Sonos und dem WeMo Coffeemaker in Sachen Smart Home zusammen. Es können aber auch Nachrichten via SMS, Twitter, Facebook sowie Aktionen mit Google Calender, Mail und Spotify ausgelöst werden. Knocki funktioniert via WLAN, nicht über Bluetooth wie vergleichbare Geräte. Der Vorteil: Das Smartphone muss nicht in der Nähe liegen. Die vier mitgelieferten AAA-Batterien sollen bis zu einem Jahr halten.

Gründer Jake Boshernitzan und Ohad Nezer sind langjährige Freunde. Als beide zusahen, wie ihre kleinen Kinder Kisten übereinander stapelten, um an den Lichtschalter zu kommen, kamen sie auf die Idee, Flächen zu Schaltern zu machen. Sie finanzieren die Produktion ihrer Idee auf Kickstarter. Dort geht es mit einem Early-Bird-Preis von 79 Dollar los. Der normale Kickstarter-Preis liegt bei 99 Dollar. Es haben bereits über 9.000 Unterstützer 1,1 Millionen Dollar investiert. Die Auslieferung der ersten Klopf-Empfänger ist für Dezember 2016 vorgesehen.

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