Gigaset Elements überwacht Dein Zuhause

gigaset elements Sicherheit

Praktisch, jedes Mal wenn jemand unser privates Raumschiff betritt, bekomme ich auf dem iPhone eine Nachricht. So weiß ich, wann Skipper und Smutje wieder an Bord sind, als auch falls sich jemand mal unerlaubt Zugang verschafft.

Alarmanlage für Einsteiger

Gigaset Elements funktioniert aber auch in jedem Haus oder Wohnung. Insbesondere für Mietwohnungen ist die Sicherheitsanlage geeignet, da die Sensoren über Klebeflächen montiert werden – da muss weder gebohrt noch Kabel verlegt werden. Aber fangen wir vorn an: Gigaset, die machen doch DECT-Telefone, oder? Richtig! Aber nun ist das Unternehmen auch in das Segment Smart Home eingestiegen. Den Auftakt bilden die Gigaset Elements, eine Raumüberwachung und Alarmanlage für Smartphone-Nutzer. Sobald daheim ein Fenster oder die Haustür geöffnet werden, der Bewegungsmelder aktiv wird oder sich die Kamera einschaltet, erhält man per Mail oder Push Notification eine Meldung auf das Smartphone. Die entsprechenden Apps gibt es für Apples iOS und Googles Android.

Gigaset Elements ScreenshotsGigaset Elements installieren

In dem Starter Kit (199,99 Euro), das mir kostenlos für den Test überlassen wurde, befinden sich die Basisstation, ein Bewegungssensor und ein Tür-Sensor. Der Fenster-Sensor sowie eine Alarmsirene werden als Zubehör angeboten (jeweils 49,99 Euro). Ebenso gibt es eine HD-Kamera (149,99 Euro) als Erweiterung. Ein Rauchmelder, schaltbare Steckdose und weitere Sensoren sind in Planung.

Im ersten Schritt verbindet man die Basisstation per LAN-Kabel mit dem Router. Bei Gadget-Liebhabern wie mir wird es mit einem freien Ethernet-Port als auch einer Steckdose in der Nähe des Routers eng. Danach legt man die mitgelieferten 3-Volt-Batterien in den Bewegungsmelder sowie die Sensoren ein. Gut, die muss man irgendwann austauschen. Der Hersteller gibt an, dass bei normaler Nutzung eine Batterie zwei Jahre hält, lediglich im häufig genutzten Haustür-Sensor dürfte die Energie nur für ein Jahr reichen.

Im nächsten Schritt meldet man sich beim Anbieter mit Nutzernamen und Passwort an. Das erfolgt in der App. Allerdings muss man keine Adresse angaben, was mir gut gefallen hat. Gigaset weiß somit nicht, wo die Sensoren installiert werden. Jetzt gibt man den Aktivierungscode von der Rückseite der Basisstation in der App ein und drückt auf die „Paarungs“-Taste der Station. Bei mir gab es in den ersten drei Anläufen  Fehlermeldungen, bis das System für 30 Minuten gesperrt wurde. Erst im vierten Anlauf hat die Aktivierung funktioniert.

Sensoren platzieren

Meinen Fenstersensor klebe ich an den oberen Rand der Balkontür. Einfach Schutzfolie abziehen und andrücken. Fertig. Den Türsensor klebe ich über die Klinke auf der Innenseite der Wohnungstür. Den Bewegungsmelder könnte ich mit Schrauben in der Wand fixieren, will ich aber nicht. Ich nutze den mitgelieferten Standfuß. In 2,40 Meter Höhe hat er auf dem Sicherungskasten einen guten „Blick“ über den Flur und Eingangsbereich. Wichtig ist, dass hier kein Fenster in der Nähe ist. Nach der Platzierung fordern die Sensoren nacheinander einen Firmware-Update. Das dauert eine Weile, doch die App sagt mir, wenn sie damit fertig ist. Jetzt muss ich noch das Fenster und die Haustür jeweils einmal öffnen, um den Sensor zu kalibrieren. Die Anleitung dazu in der App ist idiotensicher.

Gigaset Elements Sensor TürWährend mir die Klebemontage ausgesprochen gut gefällt, wirken die Sensoren etwas klobig am Tür- und Fensterrahmen (5,5 x 5,5 x 2,5 cm). Die dürfen gern noch etwas schrumpfen. Sobald einer der Sensoren etwas meldet, erhalte ich eine Push-Benachrichtigung auf´s iPhone. Worauf genau die Gigaset Elements reagieren und welchen Vorfall sie melden sollen, legt man individuell in der App fest.

Gigaset, das war doch mal …

Die Marke Gigaset kennen wohl die meisten Menschen, die mal ein schnurloses Telefon für daheim (DECT) angeschafft haben. Ältere verbinden die Marke sicher noch mit Siemens, doch bereits 2008 ging die Sparte Siemens Home and Office Communication Devices an die Beteiligungsgesellschaft Arques Industries. Die Firmiert seit 2010 als Gigaset AG und ist im Prime Standard der Deutschen Börse notiert. Im Herbst 2013 stieg der chinesische Investor Pan Sutong (über Goldin Fund) bei der Aktiengesellschaft ein. Mit ihren heute etwa 1.400 Mitarbeitern und Vertriebsaktivitäten in rund 70 Ländern ist das Unternehmen in den Bereichen Businesstelefonielösungen als auch Smart Home einer der großen Anbieter.

Ich will die Sensoren und ihre Push-Nachrichten nicht mehr missen. Jetzt kann mir der Smutje über seine Rückkehr an Bord keinen Bären mehr aufbinden.

2 KOMMENTARE

  1. […] Wohnungs- und Haustüren, die einfach nur ins Schloss gezogen werden, sind zwar verschlossen, aber nicht sicher. Im Falle eines Einbruchs kann dem Geschädigten sogar vorgeworfen werden, grob fahrlässig gehandelt zu haben, weil die Tür nicht verriegelt war. Im schlimmsten Fall weigert sich dann auch die Versicherung, den entstandenen Schaden zu ersetzen. Danalock wird so eingestellt, dass die Tür nicht nur zu, sondern mit dem Schließbolzen verriegelt ist – und zwar immer. Das spart im Alltag das lästige Absperren und im Einbruchsfall bares Geld. Falls der Hausbesitzer aus der Ferne überprüfen möchte, wann da jemand nach Hause kommt und ob das auch so gewollt ist, gibt es die Sensor-Alarmanlage von Gigaset. […]

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